Oscar Wilde: Ernst sein ist wichtig

Regie: Carola Söllner

Bühne: Steven Koop

Kostüme: Gabriele Kortmann

Musik: Hallam London

Premiere: 15.06.2019, Burgfestspiele Mayen

Besetzung:

Aniello Saggiomo (Algernon), Andreas Schneider (Jack), Eva Patricia Klosowski (Gwendolen), Wiebke Isabella Neulist (Cecily), Dejan Brkic (Lady Bracknell/Merriman), Thomas Kollhoff (Lane/Reverend Chasuble), Annette Potempa (Miss Prism)


Bildergalerie:

Pressestimmen:

WOCHENSPIEGEL vom 19.06.2019

„Der Gradmesser für eine erfolgreiche Premiere war denkbar klar: Das Publikum dankte dem Ensemble mit stehenden Ovationen. (…) Sommertheater, wie es sein soll.“

mayenerleben.de vom 17.06.2019

„Die schauspielerische Leistung überzeugt aus jedem Blickwinkel nach bester Boulevardkomödienmanier. (…) Carola Söllner inszeniert Oscar Wildes Theaterstück unterhaltsam modern, ohne den Anspruch eines Kunstwerkes aus den Augen zu verlieren. Die Geschichte selbst (…) fasziniert durch eine fantasievolle und geschmeidige Darstellung. Gestik und Sprache sind temporeich und spielerisch elegant zugleich. Zahllose Details vom schrillen Make-up, über schräge Kostümen bis zu einem jaulenden Theremin als Ausdrucksmittel des egozentrischen Algernon, machen Wildes Gesamtkunstwerk zu einer modern ausgestalteten Verwechslungskomödie. Ein gewagter Schritt, mit dem Carola Söllner den betagten Klassiker in eine frische Komödie verwandelt.“

Mayen EXTRA vom 26.06.2019

„Carola Söllner zeigte bei ihrer ersten Inszenierung auf der großen Bühne im Burginnenhof viel Mut, der belohnt wurde. Zusammen mit dem modernen Bühnenbild von Steven Koop und den herausragenden Kostümen von Gabriele Kortmann wurde der Abend zu einem Gesamtkunstwerk.“

RHEIN ZEITUNG vom 17.06.2019

„Von den prall gefüllten Zuschauerrängen brandet dem achtköpfigen Ensemble und dem Regieteam um Carola Söllner nach zweieinhalb Stunden stürmischer Applaus entgegen.“

BLICK AKTUELL vom 17.06.2019

„Was für ein gelungener Kontrast: Einer Zeit der Comedyüberflutung und des mitunter übertriebenen Dampfhammerhumors setzen die Mayener Burgfestspiele eine großartige, witzige Inszenierung entgegen, die das Humorzentrum leise, aber subtil erobert. (…) Abgerundet wird diese gelungene Inszenierung im Innnenhof der Mayener Genovevaburg durch das Zusammenspiel des Bühnenbilds von Steven Koop  und der Kostüme von Gabriele Kortmann, die eine Verbindung zur Kinoversion von „Alice im Wunderland“ herstellen lassen, aber die jeweiligen Charaktere geschickt verstärken und visualisieren. Als Kirsche auf der Torte wirkt die musikalische Untermalung von Hallam London, die an verschiedenen Stellen die vorherrschende Stimmungslage unterstreicht und die Tribünengäste entsprechend „taktet“. In den heutigen lauten Zeiten lohnt sich ein Blick auf dieses Kleinod an Theaterkunst allemal, auf ein aussagekräftiges und gleichzeitig humorvolles Statement der Theaterwelt.“