Vita

Carola Söllner studierte Geschichte und Italienisch und lebt als freischaffende Regisseurin, Dramaturgin und Produktionsleiterin in ihrer Heimatstadt Berlin. Sie arbeitete u.a. mit Bruno Klimek, Bernd Mottl, Peter Lund, Thomas Unruh, Christoph Biermeier, Daniel Ris und Lilli-Hannah Hoepner. Als Dramaturgin war sie an mehreren Uraufführungen und Stückentwicklungen beteiligt (z.B. „Der Fall Rigoletto“ und „Lovesick“, beides an der Neuköllner Oper, Berlin). Festivalerfahrung sammelte sie u.a. bei der Oper Oder-Spree in Neuzelle, beim Festival OpenOp für neues Musiktheater und bei Tanzzeit präsentiert! in Berlin.

Foto: René Löffler
Foto: René Löffler

Von 2011 bis 2016 war Carola Söllner Musiktheaterdramaturgin bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.


Im Herbst 2012 ist sie am Oldenburgischen Staatstheater als Regieassistentin für die Produktion „Salome“ (Richard Strauss) in der Regie von K.D. Schmidt engagiert gewesen. Carola Söllner hat von Peter Lund die szenische Einrichtung des Filmmusik-Konzertes „Grün ist die Heimat – aber wie klingt grün?“ mit der Europäischen Filmphilharmonie übernommen. Im Winter 2012/13 war sie wieder an der Neuköllner Oper beschäftigt und hat die Produktionsleitung und Regieassistenz für die Produktionen „Ópera do Malandro“ (Chico Buarque, Regie: Lilli-Hannah Hoepner) und „Stimmen im Kopf“ (Text und Regie: Peter Lund, Musik: Wolfgang Boehmer) innegehabt. An der Bar jeder Vernunft in Berlin übernahm sie das Stagemanagement/die Regieassistenz für „La Cage aux Folles“  (Regie: Bernd Mottl) und leitete die erste Wiederaufnahme dieser Produktion in der Spielzeit 2014/15. Sie betreute das Projekt „Die Straßen-Carmina“ mit dem Berliner Straßenchor unter der Leitung von Daniel Ris (Regie) und Stefan Schmidt (musikalische Leitung). Gemeinsam mit Livia Patrizi initiierte sie das Projekt „Tanzspielzeit Podewil“, das vom Hauptstadtkulturfonds gefördert wurde und in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH entstand. Dort wurden im Jahr 2016 unter ihrer Leitung 10 zeitgenössische Tanzproduktionen für junges Publikum produziert und im neu als Spielstätte eingerichteten Tanzstudio des Podewil in Berlin gezeigt.

Dieses Projekt wird unter dem neuen Namen TANZKOMPLIZEN weiterentwickelt.

Außerdem hat Carola Söllner 2017 als Regisseurin bei den Burgfestspielen Mayen sehr erfolgreich Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ inszeniert und im Rahmen der TANZKOMPLIZEN den szenischen Liederabend „Lendas Amazônicas“ gezeigt. 2018 kehrte sie zu den Burgfestspielen zurück und inszenierte dort „Midsummer“ von David Greig und Gordon McIntyre. Auch 2019 wird Carola Söllner bei den Burgfestspielen als Regisseurin tätig sein: Auf der großen Bühne im Burghof inszeniert sie Oscar Wildes „Bunbury – Ernst sein ist wichtig“.

Ausbildung:

1999 Abitur am Goethe-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf

2007 Magisterabschluss in den Fächern Geschichte, Italienische Philologie und Klassische Archäologie

Während des Studiums Studienaufenthalte in Rom, Bologna und Modena.

Eine ausführliche Vita können Sie per Mail anfordern.